Ein Experiment
Teil 1
Ein Experiment
Teil 1
Egal, wo du gerade bist und aus welchen Gründen du dieses Buch in die Hand genommen hast: Ich würde dich gern zu einem kleinen Experiment einladen. Es dauert nur etwa 75 Sekunden, und du kannst es im Prinzip an jedem Ort und ohne Vorbereitung machen. Zum Beispiel genau hier und jetzt. Du bist skeptisch? Keine Sorge – das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass du 75 Sekunden deines Lebens mit etwas Unnötigem verschwendet hast. Und mal ehrlich, uns beiden fallen bestimmt 20 Situationen ein, in denen wir weit mehr als 75 Sekunden mit überflüssigen Dingen verschwenden.

Das Beste allerdings, was dir bei diesem Experiment passieren kann: dass sich deine Sicht auf das, was du in diesem Moment spürst und erfährst, verändert, und zwar deutlich. Könnte man mal ausprobieren, oder?
Also: Bist du bereit?
Lies dafür einfach die nächsten paar Zeilen
und schließ dann deine Augen.
Gleich wenn deine Augen geschlossen sind, nimm kurz wahr, wie du dich gerade fühlst. Wie fühlt sich dein Körper an? Atmest du flach oder tief? Sind deine Schultern hochgezogen oder gelockert? Spürst du eine leichte Unruhe oder eine angenehme Entspannung? Wo in deinem Körper kannst du dies besonders wahrnehmen? Achte auf deine Empfindungen in diesem Moment. Dafür brauchst du nur ein paar Sekunden. Dann, wenn du so weit bist, nimmst du einfach drei tiefe und bewusste Atemzüge.
Während du einatmest, spürst du, wie der Atem deine Lunge füllt, wie deine Brust und dein Bauch sich sanft weiten. Beim Ausatmen nimmst du wahr, wie sich deine Brust wie- der senkt und der Atem ausströmt.

So weit, so einfach. Dann können wir loslegen, oder? Auch wenn du gerade im Buchladen stehst, probiere die kleine Übung trotzdem aus – niemand außer dir wird es merken! Nimm nun drei tiefe, achtsame Atemzüge. Richte deine Aufmerksamkeit dabei ganz auf die Atmung, auf das Gefühl des Ein- und Ausatmens in deiner Brust, deinem Bauch oder wo immer du es spürst. Du musst nichts anderes tun als das. Tu es mit voller Aufmerksamkeit.
Danach öffne die Augen.
10
Nimm dir einen kurzen Moment Zeit: Wie fühlst du dich jetzt? Schau in dich hinein. Was passiert dort gerade? Und wenn du nun die Aufmerksamkeit nach außen richtest, in die unmittelbare Umgebung, den Raum, in dem du gerade bist: Spürst du einen Unterschied in deiner Wahrnehmung? Gibt es eine Veränderung in der Art und Weise, wie sich dein Körper und deine Umgebung anfühlen?
Mehr gibt es nicht zu tun. Du nimmst einfach wahr, was ist. Dieses Experiment könnte einfacher kaum sein: Wir nehmen wahr, wie wir uns fühlen, atmen einige Male bewusst ein und aus und horchen dann noch einmal in uns hinein. Wenn wir uns aufrichtig darauf einlassen, spüren wir einen Unterschied. Vielleicht ist er subtil, eine leise Ahnung – doch er ist da. Und selbst wenn wir wieder zur normalen Atmung zurückkehren, hält dieser Effekt noch für eine gewisse Zeit an.

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